Michelangelos Fresken

der Sixtinischen Kapelle in Linz

KRYPTa - Karmeliten

Die Ausstellung

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Vier Jahre lebte Michelangelo auf einem Gerüst, um der Nachwelt einen der größten Kunstschätze der Welt zu hinterlassen. In der Sonderausstellung erhalten Sie die einmalige Gelegenheit, Michelangelos außergewöhnliche Meisterwerke der Sixtinischen Kapelle in einer noch nie da gewesenen Art und Weise zu betrachten. 

Die Ausstellung DER ANDERE BLICK kehrt die Situation um: Der Blick richtet sich dabei nicht nach oben, in 22 m Höhe, sondern nach unten. Die Deckenfresken werden auf die Erde geholt und sind greifbar nahe.

 

Die Bilder wurden aufwendig reproduziert und auf Stoffbahnen übertragen, um einen realitätsgetreuen Blick auf die Werke, wie er außer Michelangelo selbst bisher nur wenigen Menschen zuteil wurde, zu erhalten. Jeder Besucher bekommt auch ohne Aufpreis einen Audioguide, in dem „Michelangelo himself“ alles erklärt.

 
Die FRESKEn
DER SIXTINISCHEN KAPELLE
 

 Die Sixtinische Kapelle im Vatikan gilt als eine der prächtigsten Kapellen der Welt, unter Michelangelos gigantischem Fresko wird der Papst gewählt.

Die Decken malte Michelangelo Buonarroti zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst Julius II. An Allerheiligen im Jahre 1512 stellte Michelangelo das gigantische, über 500 Quadratmeter bedeckende Gesamtwerk fertig.

Besonders das berühmte Fresko von der Schöpfung Adams, mit der bedeutungsvollen Geste des sich beinahe berührenden Zeigefingers Gottes mit dem des Adam, gehört bis heute zu den am meisten reproduzierten Bildern der Welt.
 

 
 

08.10.-15.12.2019

Montag bis Samstag:     10 – 18 Uhr
Sonntag/Feiertag            geschlossen

Tickets

inklusive Audio-Guide

ERWACHSENE

16 €

KINDER/JUGENDLICHE

bis 15 Jahre

8 €

ERMÄSSIGT

Pensionisten, Studenten (26), Besondere Bedürfnisse (Ausweis)

12 €

GRUPPE

über 20 Personen

13 €

GRUPPE

über 10 Personen

14 €

FAMILIE

2 Erwachsene + je Kind (bis 14 Jahre) 10.-

30 €

SCHULEN

Lehrperson kostenlos

7 €

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Kinder unter 8 Jahren sind frei!

Kassa vor Ort 

Die Krypta der Karmelitenkirche in Linz liegt zentral in der Landstraße.
4020 Linz, Landstr. 33

Öffentliche Verkehrsmittel:

Beste Erreichbarkeit 

Parkgelegenheit:

Parkgaragen in unmittelbarer Nähe.

Michelangelos Meisterwerke

bei den karmeliten

Wer die Sixtinische Kapelle in Rom schon einmal besucht hat, weiß um die unglaubliche Wirkung der Fresken. Wem dies bisher nicht vergönnt war, der kann bis 15. 12. 2019. die Meisterwerke der Sixtinischen Kapelle in Form von spektakulären Reproduktionen in der Kryta in Linz bewundern.

 

Von der Erschaffung Adams bis hin zum Jüngsten Gericht haben die Macher der Ausstellung eine Szenerie erschaffen, um dem Besucher einen wahrhaftig „anderen Blick“ zu ermöglichen.

Die Ausstellung wurde auf die Räumlichkeiten der Krypta adaptiert.

"Ein kostenloser Audioguide

führt Sie durch

die Ausstellung und 

Michelangelo himself gibt

Ihnen Einblicke in seine

unglaubliche Gedankenwelt

und aufwendigen Arbeitsweisen."

Ein Auftrag wider Willen

Im Jahr 1508 folgte Michelangelo dem Ruf von Papst Julius II. nach Rom, in der Hoffnung, ein Jahre zuvor begonnenes Grabmonument vollenden zu dürfen. Doch weit gefehlt. Der Auftrag seiner Heiligkeit galt der Neugestaltung des Deckengewölbes in der Sixtinischen Kapelle. Nur widerwillig nahm der Künstler den Auftrag an.

Umfasste der Plan zunächst die Abbildung der Zwölf Apostel, so unterbreitete Michelangelo dem Papst kurze Zeit später seinen Entwurf, mit hunderten Figuren die Geschichte von der Schöpfung bis zur Sintflut und überdies die Vorväter Christi sowie Propheten und Sibyllen darzustellen. 

An Allerheiligen 1512 wurde das über 500 Quadratmeter bedeckende Gesamtwerk fertig. Besonders das berühmte Fresko von der Schöpfung des Menschen, mit der bedeutungsvollen Geste des sich beinahe berührenden Zeigefingers Gottes mit dem des Adam, gehört bis heute zu den am meisten reproduzierten Bildern der Welt. 

Die Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle trägt den Namen ihres Auftraggebers Papst Sixtus IV. – mit bürgerlichem Namen Francesco della Rovere -, der die antike Große Kapelle in den Jahren 1477 bis 1480 umbauen ließ. Die Entwürfe stammen vom Architekten Baccio Pontelli, der die vorhandenen Mauern der Großen Kapelle bis zu einem Drittel ihrer Höhe stehen ließ und sie in den Neubau der Sixtinischen Kapelle integrierte.

Die Kapelle diente einerseits als Versammlungsraum und war andererseits auch zum Schutze vor den türkischen Truppen erbaut worden, die zu jener Zeit die Ostküste Italiens bedrohten. Die Sixtinische Kapelle beherbergt heute einige der berühmtesten Gemälde der Welt. Denn nachdem 1480 das Gebäude an sich fertiggestellt war, wurden Teile des Inneren der Kapelle auf Wunsch des Papstes von berühmten florentinischen Malern wie Perugino, Botticelli, Ghirlandaio und Rosselli gestaltet.

Die Kunst in der Renaissance

 Im ausklingenden Mittelalter besannen sich Künstler und Gelehrte der griechisch-römischen Antike. Zu den Künstlern dieser Zeit zählen Maler und Bildhauer wie Tizian, Leonardo da Vinci, Donatello, Dürer und selbstverständlich Michelangelo. Aber auch der Schriftsteller Shakespeare und der Gelehrte Machiavelli prägten die Zeit der „Wiedergeburt“.

Bis zu dieser Zeit geltende Tabus wurden von den Künstlern der Renaissance durchbrochen. So sind in Michelangelos Fresken in der Sixtinischen Kapelle zahlreiche erstaunlich menschliche Darstellungen Gottes zu sehen. 

 

Als weiteres Novum dieser Epoche darf die perspektivische Malerei gewertet werden, in der es Künstlern erstmals gelang, dreidimensional wirkende Bilder auf zweidimensionalen und sogar gewölbten Flächen realitätsgetreu darzustellen.